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| Andreas Krumscheid Wiedhof 1 |
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| Sehenswerte Nahziele | |
| An dieser Stelle habe ich Ihnen einige Ausflugsziele in der näheren Umgebung Waldbreitbachs zusammengestellt. | |
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NIEDERBREITBACH Fockenbachtal: Besonders geschützter Landschaftsteil im Naturpark Rhein-Westerwald. Die bekanntesten Sagen: Die Teufelstreppe, Die Elfe von der Wolfsley, Der Bergwerksmönch, Der Goldschatz im Fockenbachtal, Der Teufel in der Glashütte, Die verschwundene Prinzessin von der Neuerburg. Nachzulesen in dem von dem Lehrer und Heimatdichter Josef Hoffmann verfaßten Buch "Land an der Wied" oder in dem neuen Werk von Dr. Albert Hardt: "Im Lande der Neuerburg an der Wied". Ab der Fockenbachsmühle ist das Tal autofrei. Ruine Neuerburg: Erbaut im 12. Jhd. durch Gräfin Mechthildis zu Sayn. Heute im Privatbesitz, daher leider nicht zu besichtigen. Herrliche Rundwanderwege. Glashütte: Nur noch Mauerreste; diente bis Anfang des 19. Jhd. der Glasgewinnung, begünstigt durch das reiche Quarzitvorkommen. 1975 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte ein Gedenkstein errichtet, der den Absturz eines deutschen Jagdbombers und den Tod des Piloten, anläßlich des Angriffes auf die Remagener Brücke in Erinnerung halten soll. Sankt Laurentius-Kapelle: Erbauung wahrscheinlich durch die Rheindorfer Benediktinerinnen. Die Kapelle war früher dem hl. Nikolaus geweiht. 1393, Der "St. Nikolausberg" wird erstmals in einem Kaufvertrag erwähnt. 1700, Vergrößerung des Langschiffes, Errichtung des Turmes, Ausstattung mit Barock-Altar. 1912, Vergrößerung der Kapelle. 1961, Bildung einer selbstständigen Pfarrei St. Laurentius, Niederbreitbach. 1977, Umbau zur Friedhofskapelle. ROßBACH Masbachtal: Romantisches Seitental der Wied (kein Durchgangsverkehr). Wanderung zur über 300 Jahre alten, noch immer im Familienbesitz befindlichen, Nescher Mühle (Einkehrmöglichkeit). Roßbacher Häubchen: Das Wahrzeichen von Roßbach (abgetragener Vulkan-Kegel). Herrlicher Panoramablick ins Wiedtal, interessante Basaltwände. Wallbachtal: Das stille, autofreie Wallbachtal ist besonders bei Wanderfreunden beliebt. HAUSEN Kreuzkapelle: am Ortsausgang von Waldbreitbach. 1694 von dem damals in Waldbreitbach amtierenden Pastor Frederici erbaut. Sie diente zeitweise als Wohnstatt den Begründern des Franziskanerordens, Anton Weber aus Roßbach und Peter Wirth aus Niederbreitbach, sowie der Margarete Flesch, der späteren Mutter Rosa, Gründerin des Ordens der Franziskanerinnen. Die Kreuzkapelle ging 1925 in den Besitz der Hausener Franziskanerbrüder über und wird gelegentlich noch zu Gottesdiensten genutzt. Sankt Josefshaus: Gründerhaus der Franziskanerbrüder in Hausen (Wied), hervorgegangen aus der Kreuzkapelle durch die Franziskanerbrüder Anton Weber und Peter Wirth. Der Franziskanerorden widmet sich insbesondere der Kranken- und Altenpflege. Heute ist im Sankt Josefshaus ein Altenkrankenheim untergebracht. Malberg: früher Thing- und Gerichtsstätte. Bis um die Jahrhundertwende wurde hier Basalt abgebaut. Interessante Basaltwände, See, herrlicher Panoramablick ins Wiedtal, im Winter Betrieb der Skipiste. BREITSCHEID Kirche Breitscheid: St. Anna-Kapelle, 1767, Erwähnung im Visitationsbericht der Pfarrei Waldbreitbach. Ursprünglich dem hl. Hubertus geweiht. 1860-1869, Neubau der Kapelle, Patrozinium der hl. Anna. Spätgotischer Altaraufsatz mit Schnitzereien des Nikolaus Gerhaert von Leyen, um 1840. Figur der hl. Anna und des hl. Hubertus, Anfang des 18. Jhd. Wallfahrtskapelle im Ortsteil Verscheid: Geweiht der hl. Mutter Gottes; erste Erbauung vermutlich im 13. Jhd. durch die Ehrensteiner Augustiner. 1526, urkundliche Erwähnung. 1615, nach Zerstörung Wiederaufbau. Chor, spätgotische Form mit Sterngewölbe. 1906, Freilegung von Fresken im Deckengewölbe. 1926, Neufassung der 65 cm Pieta, die um 1400 geschaffen wurde. 1980, endgültige Restaurierung. Schäfer's Kreuz: Eine alte Überlieferung berichtet, daß hier ein Schäfer mit seinem Hund von zwei Banditen überfallen und getötet worden sei. |
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