wandern

Auf dem Westerwaldsteig und im Wiedtal

„…da pfeift der Wind so kalt“. So ist er bekannt, DER WESTERWALD – schnell wird dadurch vergessen, dass die sonnigen, idyllischen Täler und auch die Höhen des Westerwaldes imposante und traumhafte Ausblicke gerade für den wander- und naturbegeisterten Urlauber bieten.

Naturbelassen schön und abwechslungsreich stellt sich der Westerwald auf dem 2008 neu eröffneten WESTERWALD-STEIG vor.  Auf 235 km findet der Wanderfreund alles „was das Wanderherz erfreut“.

Für kleine Kennenlernwanderung, ist das Fratze Hölzje oder der schöne Panoramaweg oberhalb von Waldbreitbach bestens geeignet.

Alle Wandervorschläge als PDF downloaden

Wandervorschläge

  • wiedweg

    Wiedwanderweg

    Der 106 km lange Wiedwanderweg beginnt in Hachenburg, führt zur Wiedquelle bei Linden und von dort über Altenkirchen, Döttesfeld und Roßbach/Wied und endet bei Neuwied an ihrer Erosionsbasis, dem Rhein.

    Highlights

    • Wiedtal
    • Schloss und Burgruine Altenwied
    • Neuwied: Marktkirche
    • Kloster Ehrenstein aus dem 14. Jahrhundert
    • Westerwälder Seenplatte

    Streckencharakteristik

    Wege: Meistens Forst- und Wirtschaftswege
    Steigungen: Überwiegend abfallendes Gelände mit wenigen steileren Anstiegen

  • Klosterweg

    Der neue Premiumwanderweg "Der Klosterweg ... wandern für die Seele"

    verbindet auf 17 erlebnisreichen Kilometern den RheinSteig in Rengsdorf mit dem Westerwald-Steig in Waldbreitbach.

    Mal gemütlich entlang des Laubach-, Dombach- und Fockenbachtales, zum anderen aber auch sportlich ambitioniert mit einem ständigen Wechsel von Auf und Ab; dies sind Attribute eines anspruchsvollen und modernen Wanderweges und machen den Klosterweg als erste Wällertour zu einem einzigartigen Wandererlebnis in der Region Westerwald.

    Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" ist die Namensgeberin, das Kloster St. Marienhaus in Waldbreitbach mit dem heiligen Franziskus im Vordergrund, das 1. Etappenziel des Klosterweges.

    Der Klosterweg durchquert als Tagesetappe mit 17 Kilometern nicht nur eine traumhaft schöne Landschaft mit weiten Ausblicken und sanften Hügeln, mit grünen Wiesen und schattigen Wäldern, er lädt auch rechts und links des Weges zur Einkehr in vielerlei Hinsicht ein.

  • etappe15

    Etappe 15: von Strauscheid nach Waldbreitbach (17 km)

    Auf dem Weg von Strauscheid in das Wiedtal bieten sich mehrere Aussichtspunkte. Besonders beeindruckend ist der Blick von der Weißenfelser Lei, einem steilen Felshang oberhalb der Wied. Hier blüht Anfang Mai das weiße Waldvögelein, eine besonders seltene und schöne Orchidee. Waldbreitbach wird als Perle im Mittleren Wiedtal bezeichnet, aber auch das Weihnachtskrippendorf genannt. In der ganzjährig geöffneten Krippenausstellung sind über 1.300 Krippen in allen Größen und Ausführungen zu sehen.(Krippenausstellung: 1. Advent bis 2. Februar täglich geöffnet, Sa/So u. Feiert. 14 – 18 h.) Die mit 8,50 Meter hohe, größte Naturwurzelkrippe der Welt wird zu Weihnachtszeit in der katholischen Pfarrkirche aufgestellt.

    Nahe der Wied steht die Ölmühle, älteste Mühle dieser Art im Rheinland. Gleich gegenüber befindet sich Scheid´s Mühle. Die kurfürstliche Bann-Mühle aus dem 17./18. Jahrh. und die Dorfschmiede sind schöne Fotomotive. Der Westerwald-Steig führt durch die Klosteranlage St. Josefshaus, dem Mutterhaus der Franziskanerbrüder in Hausen, vorbei. Unbedingt lohnend ist aber auch ein Abstecher auf die andere Flussseite zum St. Marienhaus, dem Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen (Gründerin „Selige Mutter Rosa“), um den von den Franziskanerinnen angelegten Kräutergarten mit biblischen Pflanzen zu besichtigen.

  • etappe16

    Etappe 16: von Waldbreitbach nach Bad Hönningen (12 km)

    Von Waldbreitbach strebt der Westerwald-Steig nun über den Malberg und teilweise auf dem Limeswanderweg dem Rhein entgegen. Wie ein Krater wirkt der 373 Meter hohe Malberg. Doch der See in seiner Mitte ist nicht vulkanischen Ursprungs, sondern durch den bis um die Jahrhundertwende betriebenen Basaltabbau entstanden. Hier gibt es einen Basaltlehrpfad und ein Aussichtsplateau mit Kreuz, dass 2004 als Zeichen des Friedens errichtet wurde. Der Wanderer kommt direkt an der Wander- und Skihütte Malberg vorbei, wo ihm Hüttenspezialitäten aus eigener Schlachtung serviert werden. Von hier hat man einen traumhaften Ausblick über das Wiedtal. In schneereichen Wintern kann man auf dem Malberg Ski fahren – Lift und Skihütte sind vorhanden.

    Der Westerwald-Steig trifft in Arienheller zwischen Rheinbrohl und Bad Hönningen auf den Rheinsteig (320 Kilometer von Wiesbaden nach Bonn). Hier entsteht zur Zeit die RÖMERWELT, dessen Erlebnismuseum am 16. August 2008 eröffnet wurde. Der „Limes-Romanus“, 550 Kilometer langer Grenzwall zwischen Rhein und Donau, begann in Rheinbrohl. Der Obergermanisch- Rätische Limes ist seit 2005 Welterbe der UNESCO und stellt ein herausragendes archäologisches Bodendenkmal dar. Der römische Historiker Tacitus nannte den Beginn des Limes-Romanus „Caput Limitis“ - Kopf des Limes.